Unter unserer Nase existiert eine verborgene Welt im Mikrokosmos, von uns unbemerkt leben eine schier unendliche Anzahl von Wesen in unserem täglichen Umfeld. Ein Ausflug im Park mit aufgeschnallter Makrolinse eignet sich ausgezeichnet, um in diesen Kosmos einzutauchen. Im Prinzip braucht es nur ein paar Pflanzen, ein paar Bäume und idealerweise hat es zuvor ein kleines wenig geregnet – und schon steht mit den richtigen Hilfsmittel eine fotografische Welt offen. Den besagte Park dieser Safari findet man beim 25hours Hotel in 1070 Wien, was aber wohl aber durch den Innenstadtsbereich eher einen einschränkenden Einflusz auf das ganze Abenteuer hat. Andererseits lässt sich Natur niemals komplett verdrängen, und auch wenn Biodiversität und Artenreichtum geringer ausfällt als in ökologisch intakten Räumen, findet man Leben überall. Man musz nur die Augen offen halten. Samt Lupe. Oder eben Makroobjektiv.

 

Und so gibt es hier eine Auswahl dieses neuen Ausflugs, der nach den Garnelen im Aquarium (samt Video hier!) seine ganz eigenen Wunder zeigt. Wir haben Blattläuse zwischen riesigen Wassertropfen, Flechten und Moosgärten, diverse Insekten wie die Nektar saugende Hummeln und die wunderschöne Gemeine Streifenwanze (Graphosoma lineatum) und sogar ne schmusende Schnecke im Programm. Mikroskopische Strukturen wechseln sich mit fraktalen Mustern, Wachstum und Vergehen liegen nebeneinander. Treten Sie ein. Tauchen Sie ab. Aber Achtung, es summt hier manchmal ganz schön laut.

 

post scriptum: mehr Regentropfen gibt es hier auf meinem Kunst-Blog > raindrops left on leaves

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